Seit drei Generationen existiert der Name DZWIKOWSKI im Friseurhandwerk.
Dies hat viel hervorgebracht: grundlegende Werte, die Zukunft haben.
1. GENERATION

SALON MAX DZWIKOWSKI
Obere Max Straße in ZWEIBRÜCKEN
Vater von Gerhard DZWIKOWSKI
Obere Max Straße in ZWEIBRÜCKEN
Vater von Gerhard DZWIKOWSKI
2. GENERATION
GERHARD DZWIKOWSKI geboren am 08.11.1931 in Zweibrücken
- Nach der 4 Jährigen Volkschule besuchte er die Realschule bis ende 1944.
Zwischen 1941 und 1944 lernte er Klavier spielen und 1942-1943 war er Trommler im Fanfarenzug des Jungvolks.
- Kurz vor Weinachten wurde er mit seiner Familie mit dem letzten Zug aus Zweibrücken evakuiert.
Sein Vater war ebenfalls Friseur und erlitt mit 41 Jahren einen Hirnschlag und war dadurch halbseitig gelähmt.
- Später kehrte er nochmal nach Zweibrücken zurück und erlebte den Bombenangriff am 14.03.1945 wo die Wohnung und das Geschäft seiner Eltern zerstört wurden. Auch das Klavier war verbrannt.
- Nach dem Krieg lernte er das Akkordeon spielen. Da es 1946-1947 zu wenig zum Essen gab, musste die Mutter es gegen Esswaren eintauschen.
- Später lernte er Trompete und spielte schon in der Kapelle. Das Spielen musste er aufgeben wegen Luftprobleme.
- Er holte seine Eltern mit dem Lastwagen zurück nach Zweibrücken und ging wieder in die Realschule bis 1947. Ab April 1947 begann er die Friseurlehre im Salon Behl in Ernstweiler.
- Im Dezember 1947 starb sein Vater schon mit 44 Jahren und Gerhard musste seine Mutter und die jüngeren Geschwister unterstützen.
- Nachdem er seine Lehre 1950 abgeschlossen hatte verdiente er in der Woche 20,- DM, die er seiner Mutter ablieferte.
- Damit er mehr Geld verdienen und sich Kleidung kaufen konnte, fing er bei den Franzosen als Hilfsarbeiter an.
- Nebenbei arbeitete er Samstags als Aushilfe.
- 1952 kamen die Amerikaner wieder nach Zweibrücken bei denen er als Friseur anfing.
- Er hatte sich ein Motorrad leisten können und war Gründer einer Tanzkapelle.
- Da er als Schlagzeuger viel zum transportieren hatte, war sein nächstes Ziel ein Auto zu kaufen.
Gerhard arbeitete Tag und Nacht, sparte Geld und machte im Mai 1954 sein Führerschein.
Im selben Jahr kaufte er sein erstes aber gebrauchtes Auto für 3000,-DM.
Damals war das viel Geld, denn ein Herrenhaarschnitt kostete 1,- DM.
- 1953 wurde er von seiner Firma in das neu eröffnete Flugplatz der Canadier versetzt.
- Sogar dort spielte er fast jede Woche in den Clubs mit seiner Kapelle.
- Endlich konnte er sich 1956 ein neues ungebrauchtes Auto für 6500,- DM kaufen und war sogar sehr Stolz darauf.
- Gerhards Freundin war auch Friseur und sein nächstes Plan war gemeinsam ein eigenes Geschäft zu eröffnen.
- Am 08.12.1958 wurde geheiratet und seine Frau ging in Hamburg auf die Meisterschule. Er arbeitete weiter auf dem Flugplatz bis August 1959.
- Zwischen 1959-1982 war er Mitglied in der neu gegründeten Feuerwehrkapelle.
Nach einer 2 Jährigen Pause spielte er wieder von 1984-1989 in der Feuerwehrkapelle die später zur Stadtkapelle wurde.
- Am 16.09.1959 fand die Eröffnung seines eigenen Geschäftes in der Ixheimer Straße statt.
- Erst im Jahre 1962 machte er die Meisterprüfung und musste das Musikmachen für einige Zeit aufgeben.
- Sein Sohn Hans Jürgen wurde am 06.02.1963 geboren und seine Frau arbeitete immer noch im Geschäft. 1966 hatten sie schon 7 Mitarbeiter.
- 1967 kaufte er ein Haus und baute 1977 sein 2. Haus.
- Das Geschäft hatte 1984 sein 25. Jubiläum und wurde neu renoviert.
- Sein Sohn machte aber die Friseurlehre in einem anderen Geschäft und arbeitet seit August 1982 in seinem Salon.
3. GENERATION
Nachdem sein Sohn Hans Jürgen Dzwikowski geheiratet und seine Meisterprüfung abgelegt hat, übergab Gerhard Dzwikowski sein Geschäft ihm am 01.01.1989. Er und seine Frau waren noch bis 31.08.1991 als Mitarbeiter im Geschäft tätig.